Grabmale Zwickauer Persönlichkeiten

Anhand der Adressbucheinträge zeige ich, wer sich hinter den Namen verbirgt.
Gott sei Dank gab es damals noch keinen Datenschutz.
Die roten Jahreszahlen geben das Adressbuchjahr an

Nr./Abteilung Nr. geben den Standort des Grabmals auf der Karte an

 

Abteilung I

Johann (Hans) Nepomuk Soph (* 19. Januar 1869 in Platten; †+29. Januar 1954 in Zwickau) war ein deutscher Komponist, erzgebirgischer Mundartdichter und kunstgewerblicher Porzellanmaler. (Wikipedia)   51/1


Günter Metz * 1925 in Magdeburg; † 1988 in Zwickau
 1948 - 1988 Organist an der Marienkirche (genannt Dom) 72/1
https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Metz



Fam. Zückler  56/1


Grabmal des Bildhauermeisters Mühle

Alfred Mühle, Crimmitschauer Straße 28
+ 1959

heute Wutzler Grabmale

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Die Tiere in der Tanne erinnern an die versteckten Tiere im Baum des Lebens des Nordportals der Marienkirche


Wendelstein zur Südempore der Marienkirche, 1945 durch Bomben beschädigt und von der Firma Mühle kunstvoll wieder hergestellt.
Aber der Kopf des Petrus (re) fehlt bis Heute noch.

39/1


Alfred Aschenborn  2/1




 

Fam. Karl Groß, Schwanenschloß 1925  15/1

ca. 1960


Dr. Gaugele, Orthopäde, erst Schumannstr., dann Crimmitschauer Straße 12/1


Kästner-Porzellan Oberhohndorf
http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_K%C3%A4stner
Florentin Kästner (* 1832 in Bockwa; †+Zwickau 1885), Steinkohlenwerksbesitzer zu Oberhohndorf und Reinsdorf, 1883 gründet er die Porzellanfabrik für seinen Sohn Friedrich Kästner (* 1856; † 1924) 21/1


Ornamente am Haus Georgenstr. 1

Familie Louis Mosebach 38/1


Fam. Louis Gräßer 14/1


Oswald Brunner  59/1




Fam. Emil Selbmann  50/1

später VEB Gießerei Fackel Zwickau/ Sa.

28.11.17  Die Grabeinfassung und die Büsche wurden entfernt, sie störten beim Rasenmähen
und was sagt der Denkmalschutz?


Johannes Wilhelm Fikentscher  9/1

Sohn von Friedrich Christian F.



Fam. H. Keller, Karl Friedrich August Keller +1866 Zimmermeister
anscheinend das älteste hier errichtete Grabmal. 22/1



Fam. Max Albert v. Witzleben  55/1


Grabmal von Lothar Streit
und Gedenkstein einiger Ehrenbürger der Stadt Zwickau  7/1


Richard Grobe, Architekt z.B. Ringkaffee   65/1

 

Abteilung II

 


F. Ch. Fikentscher    8/2

Vater von Johannes Wilhelm F.

https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Christian_Fikentscher

https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Paul_Fikentscher


Bernhard Arzig, Kohlehandel 1/2


Johann Christian Gottlieb Fischer 10/2

die Fabrik bestand von 1845 bis zu seinem Tod 1892

Blick von der Lutherstr. Richtung Brunnenstr.

heute, Gelände zwischen der Lutherkirche und der Werdauer Straße
das Haus in der Mitte, das Wohnhaus, wurde erst zwischen 2005 und 2008 abgerissen, es war lange Zeit Diakonissenhaus


Es wird gesagt, links sei seine Frau und rechts seine Tochter

Otto Wesche schuf u.a.den Engel über dem Westportal der Marienkirche (1885-1891)
(wurde inzwischen, da stark verwittert, am 23.05.2008 erneuert).

54/2

vor der Restaurierung 2014

Ehemaliger Firmensitz, Bosestraße 9



Alexander Adam, Bauingenieur       Margarete Adam

Dr. Marlise Adam, Augenärztin in der Sachsenring-Poliklinik
*19.02.1925       +08.05.2017     74/2




Fam. Louis Blumer 4/2

Gestaltung:


Tatjana Lietz, Lehrerin GHS und Malerin  31/2

Ehrenbürgerin 1998


https://de.wikipedia.org/wiki/Tatjana_Lietz

http://www.dr-kaebisch.de/index.php?site=tatjana_lietz_beerdigung


Das älteste Grabmal auf dem Friedhof.
Prof. Charles Herold +1831,  
vom Margarethenfriedhof hierher umgesetzt.
Leider habe ich dazu noch keine schriftlichen Hinweise. 19/2



Friedrich Alfred Meitzner 34/2



Fam. Sarfert  43/2

 


Abteilung III

Superintendent Meyer

37/3


F.L. Meyer 36/3


Martin Kreisig * 8.9.1856  †+7.8.1940,
war Lehrer, Gründer des Robert-Schumann-Museums und Gründer der Robert-Schumann-Gesellschaft.
Er ist Ehrenbürger der Stadt Zwickau und Namensgeber der Kreisigstraße  25/3
https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Kreisig


Wilhelm Schmidt, Stadtkapellmeister *1872 +1934  46/3


Bergmann - Bretschneider  3/3


Paul Ebert 6/3


Fam. v. Schwanenflügel 49/3


eher unscheinbar, Paul Hering  18/3


Nachfolger von Paul Hering


Richard Mensing  35/3


R. Vollhardt  53/3


Georg Heberlein  16/3


H. Zwieger  61/3


Gedenkstein für die Opfer des Bergwerksunglücks 22.02.1960

13/3


Karl, Minna (Hermann) Jacobi - Schirm-Jacobi 60/3


Ferdinand Wilhelm  73/3

 


Abteilung IV

Richard Brühl  5/4


Lucanus/Schönknecht  71/4


Karl Otto Hellwig 17/4


Fam. Theodor Reiher, Gebr. Thiermann Nachf.  67/4


Alfred Schön 47/4

Pölbiltzer Str. 9, heute Arbeitsamt

Pölbitzer Str. 3-5, Wohnhaus


Hermann Schumann  48/4


1922, Fabrik für kittlose Verglasungen Crimmitschauer Str. 36G




C.F. Leonhardt, Besitzer der Schloßmühle am Schloßgraben 30/4

 


Dr. med. Schlobig  45/4


Uhrmacher Lorenz  32/4



Dr. Werner Lang, Vater des Trabi  27/4
https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Lang_(Ingenieur)


Kapellmeister, Generalmusikdirektor Hans Storck          75/4

Schumann-Preisträger 1964, Ehrenbürger von Zwickau 1987




Dr. Carl Emanuel Klitzsch 24/4

https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Emanuel_Klitzsch


Bernhard Näser, Organist an St. Nepomuk 57/4


Paul Kreßner Uhrmacher, Ernst Kreßner Augenoptiker  6x/4


Abteilung V

Arno Tröger 52/5


Fülle  70/5



Karl Wilhelm Kiehle 23/5


Max Schündler  61/5




Aus dem Fundus, restauriert und am 11.06.15 neu aufgestellt.
Ernst Gotthilf Naundorff
Anscheinend hat man die Figur lackiert, damit sie so "schön" glänzt und keine Patina ansetzt.
Ich hoffe da gibts keinen Ärger mit dem Denkmalschutz. 40/5


Fam. Hermann Förster 11/5



Jungendstilgrabmal des Dr. Horst Lange, prakt. Arzt 28/5
geschaffen von Alfred Klinck


Gierisch  69/5


 

Robert Pflugbeil

Standort Hauptstr. 14/16 ist jetzt Stadtcafe 42/5


Hermann Lantzsch 29/5


Abteilung VI

Kupferschmied Meisel hat dieses Grabmal für seine Frau und seine Schwiegermutter geschaffen
 Meisel fertigte u.a. den Turmkopf der Pauluskirche 33/6



Friedrich Wilhelm Junghanns 20/6



Karl Osswald (wurde eingelagert) 42/6




Richard Mönicke  64/6


Artur Schindler  44/6


Eduard Kullmann  26/6
 


Alex. Schröter gefallen am 19.03.1920 in Remscheid

"Infolge des Kapp-Putsches in Berlin kam es auch in Remscheid im März 1920 zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen bürgerlichen Freiwilligenverbänden, Freicorps, Reichswehrangehörigen und lokalen bewaffneten Arbeiterverbänden, die durch aus dem Ruhrgebiet nachgerückte Verbände verstärkt worden waren. Für die mehr als 50 Toten der bürgerlichen[7] und für die mehr als 20 Toten der örtlichen kommunistischen Teilnehmer an diesen Kämpfen finden sich Mahnmale in Reinshagen und im Stadtpark."

Quelle: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Remscheid&oldid=167857641

Der Spruch auf dem Stahlhelm, scheint auf den "Deutschen Michel" hin zu deuten.
Im Schatten des 1. Weltkrieges bringen sich die Deutschen nun gegenseitig um.

66/6

 

 


Hier entstanden viele Grabmale:


Beim anklicken der Namen erscheint das Grabmal, soweit vorhanden


 

150 Jahre Hauptfriedhof Zwickau von TV Zwickau